ACD - Agency for Cultural Diplomacy
ACD - Agency for Cultural Diplomacy
Árvore da Vida2020, Rio de Janeiro

Kulturdiplomatie2030: CSOs

Cultural Diplomacy2030 

 

SMART approach, transversal performance

Promoting the UN SDG-oriented culture within all sectors;

Art strategies for diversity responsive and inclusive cultural diplomacy 2030

ACD-SDG strategy 2030.pdf
PDF-Dokument [2.7 MB]

 

Kulturdiplomatie

wurde seit Jahrhunderten praktiziert: angefangen vom Gabentausch zwischen Naturvölkern und Stämme, Kulturausstausch zwischen Interessensgruppen auf zivilgesellschaftlichen Ebene bis zur offiziellen Regierungsprogrammen zur Promotion von kulturellen und traditionellen nationalen Werten zum Zwecke der Entwicklung von Beziehungen und Kooperationen im In- und Ausland.

 

Als Team eines internationalen gemeinnützigen Vereins, orientierten wir uns an die bereits entwickelten Theorien und Praxen, und an Definitionen und Beschreibungen dieser Sparte welche im internationalen Kontext ihre Relevanz gefunden haben, sowie in Relation mit Aktivitäten des ACD- Vereins, innerhalb der zivilgesellschaftlichen Sparten und in Kooperation mit staatlichen Institutionen, eine entsprechende theoretische Basis liefern. 

 

In diesem Zusammenhang nennen wir zunächst drei Auffassungen, in welchen unterschiedliche Aspekte kulturdiplomatischer Aktivitäten thematisiert und definiert wurden:

 

Professor Dr. Milton C. Cummings

(Harvard Universität USA), definierte die Kulturdiplomatie als

"der Austausch von Ideen, Informationen, Werten, Systemen, Traditionen, Überzeugungen und anderen Aspekten der Kultur, mit der Absicht, das gegenseitige Verständnis zu fördern".

(Vgl: Milton C. Cummings, Jr. Cultural Diplomacy and the United States Government: A Survey, Washington, D.C: Center for Arts and Culture, 2003.)

 

Die gegenwärtige Kulturdiplomatie Europas setzt auf die Überwindung von Stereotypen und fördert die Initiativen und Projekte, welche zur Verbesserung von sozialem Zusammenhalt aktiv beitragen.

Ob im wirtschaftlichen Bereich, Tourismus, in der Hochschulbildung und Forschung, der Kunst, dem Kultursektor und allen anderen Branchen, unterstützen und fördern die Regierungen weltweit immer mehr die kulturelle Mobilität, promovieren die kulturelle Vielfalt und unterstützen die Zusammenarbeit von Diasporagemeinschaften.

 

ACD- Vereinstätigkeiten wurden im Züge der Zusammenarbeit mit dem Institute for Cultural Diplomacy Berlin Icd entwickelt und in der Anlehnung an die Europäische und Österreichische Kulturpolitik konzipiert. Das Team orientieret sich inhaltlich an Dokumenten und Meinungen, welche von Entscheidungsträgern/innen an der höchsten Stelle vertreten sind. Somit begründen wir unsere Aktivitäten auch mit dem Zitat vom 08.06.2016 über Kulturdiplomatie im europäischen Kontext von der ehem. Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini:

 

 „Kultur muss ein fester Bestandteil unserer Außenpolitik sein. Kultur ist ein wirksames Instrument, um Brücken zwischen Menschen und vor allem der Jugend zu bauen und für ein besseres gegenseitiges Verständnis zu sorgen. Auch für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung kann Kultur ein Motor sein. Angesichts gemeinsamer Herausforderungen kann Kultur für uns alle in Europa, Afrika, im Nahen Osten und in Asien ein Mittel sein, vereint gegen Radikalisierung vorzugehen, wo dies nötig ist, und eine Allianz der Zivilisationen gegen diejenigen zu bilden, die einen Keil zwischen uns treiben möchten.

Darum muss die Kulturdiplomatie in unseren Beziehungen mit der Welt von heute immer weiter in den Mittelpunkt rücken.“

 

Das ACD – Team hat entsprechend seiner Tätigkeitsbeschreibung und als internationaler Verein die Auffassung der Kulturdiplomatie in englischer Sprache wie folgend beschrieben:

 

ACD will practice and promote Cultural Diplomacy as a frame for building the web of intercultural relations by direct interactions among people, whether to exchange interests, to provide and to conduct cultural practices, to strengthen relationships through enhancing of socio-cultural cooperation based on complementarity, promotion of universal values within the European and in a global context (UN SDGs, UN Human Rights Declaration) with partners from the governmental and non-governmental sector, public sector, private sector and civil society with a focus on purposes such as mutual quality learning, debate, joint reflection, research and development of key competences and skills for cultural and digital literacy, for attentive intercultural and cross-cultural relations and for development of a wider sense of belonging among individuals, neighbors, among European societies and among the global community with countries outside of Europe, applying the Geienow-Hecht& Donfried Model and its two propositions of 'distance' and 'interactivity' by inclusion of the following pillars of Cultural Diplomacy: 

 

 

Mehr über Kulturdiplomatie in Theorie und Praxis erfahren Sie auf der Webseite des Institutes for Kulturdiplomatie Berlin ICD, die wir gerne empfehlen.

 

 

Kulturdiplomatie in der Praxis der Zivilgesellschaft zur Friedennsbildung

 

Kultur wurde und wird immernoch auch für die Projektion der staatlichen Macht, sowie zur Stärkung von Nationalismus und Erzeugung von Stereotypen und Kategorien instrumentalisiert.

Die nationalspezifischen Zeremonien und Feiern mit traditionellen Bräuchen, Folklore-Kunst und nationalen Speisen bieten attraktive Begegnungsplattformen. Dennoch zeigt sich die Notwendigkeit, mehr über  Gemeinsamkeiten und über geteilten Werten im globalen Kontext eine Dialogbasis zu bilden, um somit die Geschichten und Traditionen als geteiltes Gut in die Gegenwart mitzunehmen: Diversity (of expressions) in Unity (of values and interests).

 

Somit ist es zunehmend eine Herausforderung, die Regierungen, politische Entscheidungsträger, Religionsgemeinschaften und Gemeinden angehen müssen, das Konzept der kulturellen Diplomatie im Kontext der Weltverbundenheit und mit Inklusion von vielfältigen sprachlichen, traditionellen und kulturellen Ressourcen ihrer Bürger/innen und allen anderen gesellschaftlichen Gruppen neu zu denken, und die regional/national spezifischen Besonderheiten in ihrem geo-kulturpolitischen Kontext mit universellen Werten und Werthaltungen, welche auf grundlegender Basis der UN Menschenrechstkonvention formuliert wurden, transparenter verbinden.

 

Auch die Internationale Organisation für Sicherheit und Kooperatzion in Europa (OSZE) unterstreicht die Rolle der Zivilgesellschaft und deren Engagement:

 

"Organisationen der Zivilgesellschaft (CSOs) sind wichtige Partner der OSZE, da sie frühzeitig vor zunehmenden Spannungen warnen, den Dialog zur frühestmöglichen Beilegung von Streitigkeiten erleichtern, durch Engagement an der Basis zu Versöhnungsprozessen beitragen und friedliche und tolerante Gesellschaften stärken können. CSOs spielen auch eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung einer sinnvollen Einbeziehung von Frauen in die Verhütung und Lösung von Konflikten sowie bei längerfristigen Bemühungen zur Friedenskonsolidierung. CSOs bieten wichtige Plattformen, die dazu beitragen, Frauen zu stärken und ihre Stimmen zu Gehör zu bringen."

 

ACD-Team hat Initiativen und Projekte gestartet welche zur Transparenz von kulturellen Verbindungen in traditionellen und gegenwärtigen Kunstformen in einem weiteren europäischen und globalen Kontext beitragen, um auf dieser Weise positive Impulse zur Entwicklung und zur Stärkung des Zugehörigkeitssinns zwischen Menschen und Kulturen zu setzen. Die Synergiebildung durch Austausch und Kooperationen auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene wird initiiert und nachhaltig entwickelt. Somit werden auch die Potentialfelder von Konflikten zu Orten für Kooperation und konstruktiven Dialog transformiert.

Unter anderen Europa- bezogenen Aktivitäten, unterstützt das ACD-Team die Initiative Europäischer Tag der Sprachen

 

Die Europäische Kultur kennzeichnet insbesondere die Nächstenliebe und die Solidarität, zwischen den Völkern weit über die eigenen Grenzen und über den europäischen Kontinent hinaus. Österreich hat beispielsweise eine lange Tradition in der Entwicklung von Integrationsmaßnahmen und Solidaritätsaktionen. Laut Foundraising -Verband Austria wurden 600 Millionen Euro im Jahr 2015 gespendet. Mit 12 Millionen wurde in den letzten Wochen die Flüchtlingshilfe unterstützt. 

 

ACD-Team hat Solidaritätsprojekte mit Kooperationspartner in Afrika entwickelt: IkuBi2030-Children radio mit ADEPS.org. in Kenya und M4life mit PEARL, Uganda.

 

Seit unserer Gründung, promoviert und praktiziert das ACD-Team und unsere Botschafter und Mitglieder, die Kulturdiplomatie als Tool zur Bekanntmachung der UN Agenda2030 und den 17 Globalen Zielen (SDGs) als "Framework for peacebuilding". Im Jahr 2020 wurde auch der erste freiwillige Bericht zu ACD-SDG-Strategy von ACD-Präsidentin verfasst und veröffentlicht. Darin wurde auch die Auffasung von Kulturdiplomatie2030 wie folgend definiert:

 

*****

 

Our shared vision toward Sustainable Development

is connected with the belief in the cultivation of the ability

"to love our next"

as an essential humanistic skill of responsible individuals to act beyond their own interests, for greater purposes.

  

Our motto "Connect&Act" is appel to all interested individuals, associations, corporations, and institutions, to brick their resources at un-equal level regarding the financial basis, but as equal partners regarding the rights and opportunities and unify for the common progress and prosperity.

 

"Stay in love" M. M.- Schörl

ACD-SDG strategy 2030.pdf
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ACD- 2016-2020
ACD-book of activities, brief introduction, documents and Photodocumentation
ACD-Bericht 16-20.pdf
PDF-Dokument [81.3 MB]
Report UNESCO Futures DEC.2020.pdf
PDF-Dokument [16.3 MB]
Pact for skills signed.pdf
PDF-Dokument [534.1 KB]
ACD-Financial statements 2016-19
ACD-financial statements 2016-19.pdf
PDF-Dokument [2.6 MB]
Datenschutz, Mediennützung
ACD-Media useLetter of agreement .pdf
PDF-Dokument [79.4 KB]
ACD Mitgliedschaft.pdf
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CD Tours-Botschaftern-ID.pdf
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ACD partners for the ACD - CD Airshow Tours
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